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Kaninchenkrankheiten - körperliche Veränderungen

  • die Augen des Kaninchens sind nicht mehr klar und lebhaft sondern wirken trübe und matt
  • das Fell liegt nicht mehr glatt und glänzend am Körper an, es ist stumpf und die Haare sträuben sich
  • An Nase, Augen und/oder Ohren befinden sich Krusten, Schorf oder Ausfluss
  • beim Streicheln lassen sich Knoten am Körper ertasten
  • das Tier hat eine erhöhte oder erniedrigte Körpertemperatur, die normale Körpertemperatur liegt zwischen 38,5 und 39,5 Grad
  • der Kot des Tieres ist wässrig oder breiig, die Afterregion ist verschmutzt oder es wird überhaupt kein Kot abgesetzt

treten mehrere dieser Veränderungen über längere Zeit auf, sollte ein Tierarzt konsultiert werden, es kann sich um rneste Kaninchenkrankheiten handeln, einige Veränderungen treten aber auch durch nicht-krankheitsbedingte Faktoren auf und sind vom Tierhalter selbst behandelbar:

- leichter Durchfall: zeigt das Kaninchen keine weiteren Auffälligkeiten, kann leichter Durchfall auch durch die Ernährung (Gabe von frischen Gras, nicht-kaninchengerechtem Futter), Stress, Kälte oder Zugluft ausgelöst worden sein. Saftfutter sollte entfernt und der Käfig vorsorglich gereinigt werden und eventuell der Standort überprüft werden. Dem Tier wird nur Heu und Kamillentee zur Verfügung gestellt, außerdem kann man noch einige Eichenblätter und/oder Weidenzweige geben, da diese Gerbstoffe enthalten, die den Durchfall stoppen. Tritt nach zwei Tagen keine Besserung ein, ist das Aufsuchen eines Tierarztes empfehlenswert, das Tier verliert durch den anhaltenden Durchfall Elektrolyte.

-verfärbter Urin: am Urin des Kaninchens lässt sich eine Krankheit nicht erkennen. Die Farbe kann von Weißgelb bis Braunrot schwanken, dies ist durch die Fütterung bedingt. Karotten färben den Urin zum Beispiel intensiver als Futterpellets.

 

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