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Giftige Pflanzen für Kaninchen

Giftige Pflanzen für Kaninchen und die Folgen nach dem Verzehr

Giftige Pflanzen für Kaninchen werden im Pflanzenhandel dementsprechend gekennzeichnet. Wenn man aber dennoch Zweifel hat, ob die Angaben richtig sind, sollte der örtliche Tierarzt aufgesucht werden. Die verschiedenen Pflanzen sind für das Kaninchen giftig und können Allergien an der Haut des Tieres auslösen.

Giftige Pflanzen für Kaninchen werden in drei Pflanzengruppen von 1 bis 3 sortiert. Jede einzelne dieser Gruppen besitzt unterschiedliche Giftpflanzen für Kaninchen und die dazu gehörigen Folgen beziehungsweise Kaninchenkrankheiten.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Pflanzen Du Deinem kleinen Kaninchen geben darfst, verzichte auf die Dreingabe der Pflanzen im Zweifelsfall. Sollte es einmal giftige Pflanzen für Kaninchen gegessen haben, nutz unser Nachschlagewerk nur als Erstinformation und kontaktiere schnellstmöglich Deinen Tierarzt.

Gruppe 1

Wenn das Tier die Kaninchen Giftpflanzen berührt, entstehen Blasen auf der Haut vom Kaninchen. Der Verzehr der Kaninchen Giftpflanzen ist sehr giftig und sollte vermieden werden.

  • Talg-Sumach
  • Rhus, giftiger Efeu
  • Essigbaum
  • Lack-Sumach

Gruppe 2

Die in Gruppe 2 enthaltenen Pflanzen sind ebenfalls giftig für Kaninchen. Hierbei können die Giftpflanzen für Kaninchen sogar Hautallergien auslösen.

  • Eisenhut
  • Tollkirsche
  • Herbstzeitlose, Wiesensafran, nackte Jungfer
  • Maiglöckchen
  • Lorbeer-Seidelbast
  • Gemeiner Seidelbast, Beißbeere, Kellerhals
  • Weißer Diptam, brennender Busch
  • Stummes Rohr, Giftaron
  • Fingerhut
  • Kleine Sträucher mit weißen, rosafarbenen, purpurfarbenen oder blauen Beeren, Schneebeere
  • Prachtlilie
  • Bilsenkraut
  • Goldregen
  • Wandelröschen
  • Oleander, Rosenlorbeer
  • Kermesbeere
  • Becherprimel
  • Rizinus, Wunderbaum
  • Weinraute
  • Bittersüßer Nachtschatten
  • Eibe
  • Weißer Germer
  • Aronkelch, fälschlich auch als “Calla” bezeichnet

Gruppe 3

Giftige Pflanzen für Kaninchen lösen oftmals Allergien auf der Haut aus. Die Aufnahme der Kaninchen Giftpflanzen ist für das Tier schädlich.

  • Rosskastanie
  • Kornrade
  • Inkalilie
  • Akelei
  • Engelstrompete, Trompetenbaum
  • Sumpfdotterblume
  • Rosen-Immergrün, Catharanthe
  • Chrysanthemen
  • Grüne Heckenzypresse
  • Rittersporn
  • Natterkopf
  • Pfaffenhütchen, Spindelstrauch
  • Wolfsmilch
  • Feigenbaum (als Innenpflanze und als Pflanze für draußen)
  • Flanellstrauch
  • Efeu
  • Christrose
  • Hasenglöckchen, Glockenhyazinthe
  • Hyazinthe
  • Johanniskraut
  • Prunkwinde
  • Iris
  • Stink-Wacholder, Sadebaum
  • Berglorbeer, Lorbeerrose
  • Liguster, Rainweide
  • Lobelie, Männertreu
  • Lupine
  • Narzisse, Osterglocke
  • Milchstern
  • Weißwurz, Salomonsiegel
  • Kirschlorbeer, Lorbeerkirsche
  • Kreuzdorn
  • Strahlenaralie, Bergaralie
  • Lebensbaum (Heckenkonifere)
  • Tulpe
  • Blauregen, Gyzinie

Vergiftungen durch die Schimmelpilzgiftstoffe

Mykotoxine sind natürliche Giftstoffe, die durch Schimmelpilze gebildet werden. Diese Giftstoffe sind in den Konsumprodukten der Verbraucher enthalten und werden zur Ursache der Vergiftung von Tier und Mensch.

Die Mykotoxine können eine akute und eine giftige Wirkung auf den Körper haben. Im schlimmsten Fall kann die Vergiftung tödlich für das Kaninchen enden. Bei einer aktuten Vergiftung sind bei Tieren folgende Anzeichen zu erkennen:

  • Leberschädigung
  • Nierenschädigung
  • Angriff auf das Nervensystem
  • Schäden an der Haut und Schleimhaut
  • Verschlechterung des Immunsystems
  • Krämpfe
  • Zittern

Die toxische Erkrankung kann schlimme Folgen für das Kaninchen haben

  • krebserzeugend
  • bewirkt Erbschäden
  • Embryo Missbildungen
  • schädigen das Immunsystem
  • lösen Allergien aus
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