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    Kaninchenkrankheiten

    Allgemeine Krankheitsanzeichen (Kaninchenkrankheiten)

    Die meisten Kaninchenkrankheiten werden durch falsche und nicht artgerechte Haltung verursacht. Zu kleine Käfige, verdorbenes oder falsches Futter, feuchte oder nasse Einstreu, zuviel Stress und zu wenig Bewegung begünstigen Infektionen und schwächen das Immunsystem der Tiere. Wer sein Tier kennt und es beobachtet erkennt jedoch schnell Krankheitsanzeichen.

    Ein Liste mit den wichtigsten Kaninchenkrankheiten finden Sie nachstehend in unserer Tabelle. Bitte beachten Sie hierbei, dass wir keine Aussagen eines Arztes ersetzen können. Nutzen Sie diese Informationen um ggfs. Auffällgikeiten abzuklären und suchen Sie dann einen Arzt auf.

     

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    Kaninchenkrankheiten alphabetisch sortiert:

     

  • Kaninchenrassen   ( 24 Beiträge )

    Kaninchenrassen

    Die verschiedenen Kaninchenrassen im Überblick

    Der Urahn aller unserer Hauskaninchen, egal ob groß oder klein, ist das Wildkaninchen. Das Wildtier wurde gezähmt und vom Menschen nutzbar gemacht. Durch Auslese und Kreuzung bestimmter Kaninchen durch den Menschen entstanden Tiere, die in ihrem Körperbau und Aussehen mit der Zeit immer mehr von dem Wildtier abwichen. So entstanden nach und nach einige verschiedene Kaninchenrassen. Heute wird allerdings in keiner anderen Sparte der Tierzucht teilweise so planlos vermehrt wie bei den Kaninchen. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass die Tiere sehr beliebte Haustiere sind, die schnell zu vermehren sind. Allgemein bekannt ist meistens nur, dass man in Zoohandlungen süß wirkende bunte Tiere kaufen kann und in Ställen „Stallhasen“ zum schlachten gehalten werden. Dies ist natürlich nur die weitläufige Meinung. Alle Tiere, die man in Tierhandlungen kaufen kann, sind meistens Mischlinge und stammen von Rassekaninchen aus der Kaninchenzucht ab. Außer dem „Stallhasen zum schlachten“ gibt es folglich noch sehr viele andere Kaninchenrassen, die von Züchtern gezüchtet werden. Kaninchen erlangten erst mit der Industrialisierung um 1870 in Deutschland ihren Bekanntheitsgrad als Nutz- und Haustiere. Am Anfang wurden nur Kaninchenrassen gehalten und gezüchtet, die einen wirtschaftlichen Nutzwert aufwiesen, wie zum Beispiel viel Fleisch oder ein schönes Fell. Die erste Kaninchenrasse, die überhaupt gezielt gezüchtet wurde, war wahrscheinlich wegen seiner Wolle das Angorakaninchen, das zu dieser Zeit „Seidenkaninchen“ genannt wurde. Die ersten fünf Rassen, die 1885 auf einer Ausstellung bewertet und verglichen wurden waren Belgische Riesen, Angora, Französische Widder, Russenkaninchen und Silberkaninchen, von denen einige Rassen heutzutage anders bezeichnet werden. Für sie gab es auch die ersten Bewertungsbestimmungen für Kaninchen.
    Heute gibt es 88 verschiedene Kaninchenrassen, in vielen unterschiedlichen Fellzeichnungen und Farbschlägen und es kommen fast jedes Jahr Neuzüchtungen hinzu. Mittlerweile werden Kaninchen auch wegen ihrem ideellen Wert gezüchtet und gehalten. Alle diese Arten von Kaninchen sind von Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter anerkannt und sind oder werden in den Standard aufgenommen. Um die Kaninchenrasse und den Farbschlag je nach Tier genau bestimmen zu können, wurde ein Standard festgelegt, nach dem sich die Züchter richten. Das Ziel ist es, Tiere zu züchten, die möglichst nah an diese standardisierte Vorgabe herankommen. Das mag unsinnig erscheinen, ist aber in jeder Tierzucht üblich, ohne eine standardisierte Vorgabe macht es logischerweise keinen Sinn überhaupt zu versuchen, eine Kaninchenrasse zu züchten, da dann jeder Züchter andere Tiere hätte und man sie deshalb nicht untereinander vergleichen könnte.

  • Zwergkaninchenrassen   ( 5 Beiträge )
  • Kaninchenlexikon   ( 66 Beiträge )

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